Der Gin und sein Tonic

 

Beinahe so populär wie der Gin ist das dazu mischbare Tonic Water. Das Traditionsgetränk hat inzwischen ein unfassbares Spektrum an Geschmacksvarianten aufgebaut. 

Von mediterranen über fruchtig-süße, bis hin zu scharfen Noten – der Genuss von Tonic Water kennt kaum Grenzen. Es ist damit in seinen Sorten beinahe so vielfältig wie der Gin selbst. 

Gerade deshalb ist es so schwierig die perfekte Kombination zwischen den beiden Komponenten zu finden. Zwar gibt es grobe Faustregeln, aber am Ende obsiegt natürlich die Prächtigkeit des Geschmacks. 

Der Klassiker unter den Tonics ist zweifelsohne die Indian Variante. Das extrem chininvolle Aroma unterstützen vor allem den Gin selbst. Weniger geschmacksintensive Gins gehen somit nicht unter und entfalten trotzdem ihre volle Note. Zudem kann man das Indian Tonic als Original und Ursprung bezeichnen, denn die Wurzeln gehen in die Kolonialzeiten Indiens zurück, in der Chinin zum Schutz vor der Tropenkrankheit Malaria eingenommen wurde. 

Florale und fruchtige Tonic Water harmonieren beispielsweise eher mit gleichgesinnten Gins. Sie entfalten so ein sehr erfrischendes und exotisches Aroma, welches mit Fürchten als exquisite Garnitur noch deutlicher hervorgehoben werden kann. 

Würzige Tonic Water entfalten ihre Bandbreite am Besten mit mediterranen Zutaten wie Rosmarin oder Orangenzesten. Der Gin rückt dabei ein wenig in den Hintergrund und begleitet den Genießer, umringt von deftigen Gewürznoten, zu einem einzigartigen Geschmackserlebnis. 

Letztendlich ist etwas kulinarisches jedoch immer Geschmackssache. Empfehlungen mögen den Meisten weiterhelfen, doch der Konsument entscheidet letztendlich, welchen Geschmack er für den Richtigen hält. 

Das Probieren und Testen ist immerhin ein wichtiger Schritt für den ultimativen Genuss und wer dabei seine Freude hat, wird auf der Suche nach dem optimalen Zusammenspiel in der Beziehung zwischen Gin und Tonic, definitiv lange auf seine Kosten kommen.