Wie wird Gin hergestellt? Woraus macht man Gin?

Gin herzustellen ist an sich kein Hexenwerk. Grundsätzlich benötigt man als Basis lediglich einen Neutralkohol. Dieser ist meist aus Getreide z.B. Korn oder auch Kartoffeln (Wodka). Vorgeschrieben wird hier lediglich ein Agraralkohol. Dies lässt viel Platz für die Kreativität der Hersteller.

Genauso verhält es sich mit den Botanicals. Denn lediglich Wacholder muss ein Gin enthalten um so genannt werden zu dürfen. Dieser verleiht der Spirituose nämlich seinen unverwechselbaren Charakter.

Die meisten Sorten werden entweder über die Mazeration (Kaltauszug) und Digestion (Heißauszug) hergestellt oder aber wie unsere LakeGins  durch das Perkolationsverfahren. Bei den ersten beiden Varianten werden die Botanicals in den Neutralalkohol eingelegt, wodurch der Alkohol die Aromen aus den Pflanzen und Gewürzen entzieht (Mazerat). Beim Perkolationsverfahren hingegen werden die Botanicals nicht direkt in den Alkohol eingelegt, sondern über einen Sieb durch die Dämpfe destilliert. Dies erlaubt dem Brennmeister ein feines Aroma zu erzielen.  

Da der Alkohol im Brennkessel schneller verdampft als das Wasser, steigen die Alkoholdämpfe als erstes auf und werden beim abkühlen getrennt und wieder flüssig. Fertig ist das hochprozentige Gindestillat.

Der hochprozentige Gin muss nun in einem Behältnis mindestens 2. Wochen gelagert werden, damit die Aromen sich verbinden können und nicht durch äußere Einflüsse gestört werden (Hier erfährst du wie wir unsere LakeGins lagern). 

Da der Alkoholgehalt des Gins noch viel zu stark ist, um ihn genießen zu können, muss dieser durch das so genannte "Herabsetzen" mit kalkarmem Wasser reduziert werden. Der Gin muss jedoch einen Mindestalkoholgehalt von 37,5 % nachweisen können (Falls du wissen möchtest wie viel unsere LakeGins haben, kannst du das hier nachlesen).

 

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